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Die Nilgiri-Berge (Nilgiris) sind ein Gebirgszug im Süden Indiens.

Hier wird der Honig von Apis-Dorsata (Riesenhonigbiene) gesammlt, einer Bienenrasse die ihre Nester an hohen Bäumen und an unzugänglichen Steilklippen anlegt.

Apis Dorsata Honig ist sehr selten. Die Bienen sind sehr aggressiv, daher ist es bis heute nicht gelungen, Apis Dorsata zu domestizieren.

  • „Einführung in die Imkerei“ ist nach Einschätzung seiner Autoren zu 50% fertig

 

Dieses Buch soll Interesse und Informationen über die Imkerei vermitteln. Ich möchte auf der einen Seite die Hobbyimker ansprechen wie auch auf der anderen Seite für Berufsimker hier ein Standardwerk schaffen.

Imkerei
Dieser Artikel basiert auf dem Buch Einführung in die Imkerei aus der freien Sammlung elektronischer Bücher Wikibooks und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Die Bienen- bzw. Imker-Wiki hat nun schon knapp 900 Einträge.

Die User-Anmeldung ist freigeschaltet! Auf der Webseite bienen.wiki bitte rechts oben auf "Benutzerkonto beantragen" klicken und dort den Benutzername, die eMail-Adresse und einen kurzen Text (muß keine Biografie sein, aber mindestens 10 Wörter lang) eingeben, nach der Anmeldung muß man eine eMail bestätigen und danach auf meine Freischaltung warten. Leider geht das momentan nicht bequemer, da ansonsten die Webseite mit Werbung und sonstigem Müll geflutet wird.

Anregungen, Kritik oder sonstiges bitte per eMail an mich oder unten über die Kommentarfunktion.

Ich möchte hier mal mein neues Projekt, die Bienen- bzw. Imker-Wiki vorstellen.

wikipedia.de kennt ja wohl jeder.

Die Bienen-Wiki ist ähnlich wie die wikipedia, mit dem Unterschied das hier ausschließlich Themen rund um die Imkerei, Bienen, Honig und andere Bienenprodukte behandelt werden.

Die Seite ist noch im Aufbau und wird sich noch weiter ändern und erweitert werden, aber es sind schon über 200 Artikel vorhanden.

Das Standard-Seitenlayout habe ich so angepasst, das es sowohl auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tabletts, als auch auf großen Bildschirmen korrekt dargestellt wird, aber es ist möglich ganz unten zwischen der Mobilen Ansicht und der Klassischen Ansicht zu wechseln.

Wer an diesem Projekt gerne mitarbeiten möchte und z.B. neue Artikel erstellen oder vorhandene ändern möchte, kann sich gerne bei mir per E-mail melden, bzw. mich bei einem Monats- oder sonstigem Treffen ansprechen.

Hier nochmal der Link:  bienen.wiki  oder  imker.wiki

 

Wie fast überall auf der Welt, werden auch in Kambodscha Bienen gehalten bzw. Honig geerntet. Ähnlich wie in Europa halten viele Imker in Kambodscha ihre Bienenvölker in der Nähe ihres Hauses. Andere "ernten" den Honig der Riesenhonigbiene (Apis dorsata) die wild in den Wäldern lebt. Dieser wird als Wildhonig bezeichnet. Wird er in der Trockenzeit gesammelt, ist er von sehr hoher Qualität und erzielt zur Freude der Einheimischen einen hohen Preis auf dem Markt. Durch illegales abholzen des Walds reduziert sich der Bienenbestand allerdings drastisch. Es wird immer schwieriger für die Sammler neue Völker aufzuspüren, um den Honig und Wachs zu verwerten. Ein weiteres Problem ist, dass die Sammler die Larven zum Verzehr verkaufen, in Kambodscha gelten sie als Delikatesse. Dadurch wird logischerweise nicht mehr für den Nachwuchs gesorgt. Die verbliebenen Bienen suchen sich daraufhin ein neues Gebiet in dem sie siedeln können. Der Kreislauf beginnt von vorne.

Einige interessante Videos zur Honigernte in Kambodscha:

Man kann hier sehr schön die Smoker-Technik sehen, sowie die Gewinnung einer mit Brut besetzten Wabe zur Bereitung einer Mahlzeit.

 

Eine etwas archaische Methode des "Smokers" und die Honigernte bei Riesenhonigbienen.

 

 

 

 

Aber in Kambodscha werden Bienen auch in Beuten gehalten, hier handelt es sich meist um die östliche Honigbiene (Apis cerana):

 

 

Interessanter Artikel über die "Wanderbienen" des Regionalparks Rhein-Main.

Sehr schön finde ich den Bienenwagen als Fahrradanhänger.

Link zum Artikel bei OP-Online.de:

Wanderbienen am Wetterpark

Und hier gibt es weitere Informationen zum Regionalpark Rhein-Main und auch den "Wanderbienen":

Regionalpark Rhein-Main

Ich möchte hier auf einen Artikel über Michael Edelmann bei OP-Online.de hinweisen.

Herr über 30 Völker

Hier ein Video zum Thema: Biologie der Varroamilbe (Varroa destructor). Es wird die Entwicklung und Lebensweise der Varroamilbe in Videosequenzen gezeigt. Ei, Nymphenstadien und die erwachsenen, weiblichen und männlichen Milben werden gezeigt. Die Aufnahmen sind Makro- und Lupenaufnahmen, die viele Details der Varroamilbe und ihrer Entwicklung zeigen.

Der Ton ist etwas leise, es lassen sich aber auch zusätzlich deutsche Untertitel einblenden!

Leider läßt sich das Video nicht direkt auf unserer Seite abspielen, einfach auf den Link "Schau dir das Video aus YouTube an" klicken und da läuft es dann.

 

Hier eine Übersicht über die in Deutschland zugelassenen Methoden der Varroabekämpfung:

(Mit dem Scrollbalken unter der Tabelle kann man nach recht oder links scrollen)

PräparatHerstellerWirkstoffAnwendung ZeitpunktAnwendung FormAnwenderschutzBezugsquelleKosten pro Volk und Behandlung
Organische Säuren:
Ameisensäure 60% ad us. vet.Serumwerk BernburgAmeisensäureSpätsommerVerdunstenStufe 3frei verkäuflichbis zu 3,20 €
FormivarAndermatt BioVetAmeisensäureSpätsommerVerdunstenStufe 3frei verkäuflichbis zu 3,20 €
MAQSNOD Europe Ltd.AmeisensäureSpätsommerVerdunstenStufe 2frei verkäuflichbis zu 7 €
Milchsäure 15% ad us. vet.Serumwerk BernburgMilchsäureSommer / WinterSprühenStufe 2frei verkäuflich1 - 2 €
Oxalsäuredihydritlösung 3,5% ad us. vet.Serumwerk BernburgOxalsäureWinterTräufelnStufe 3Apotheke (Eintrag in Stockbuch)bis zu 1,50 €
Oxuvar 3,5%Andermatt BioVetOxalsäureWinterTräufelnStufe 3Apotheke (Eintrag in Stockbuch)bis zu 1,70 €
Oxuvar 5,7%Andermatt BioVetOxalsäureSommer / WinterSprühen / TräufelnStufe 3Apotheke (Eintrag in Stockbuch)1 - 2 €
Ätherische Öle:
ApiguardVita EuropeThymolSpätsommerEinstellenStufe 2frei verkäuflich4,20 €
ApiLife VarChemicals LaifThymol, Menthol, Kampfer, EukalyptusölSpätsommerEinlegenStufe 2Apotheke (Eintrag in Stockbuch)2,90 €
ThymovarAndermatt BioVetThymolSpätsommerEinlegenStufe 2frei verkäuflichbis zu 5,70 €
Synthetische Wirkstoffe:
Perizin (Restbestände können noch genutzt werden)Bayer VitalCoumaphosWinterTräufelnStufe 1nicht mehr auf dem Markt (Eintrag in Stockbuch)
BayvarolBayer VitalFlumethrinSpätsommerEinhängenStufe 1Apotheke (Eintrag in Stockbuch)bis zu 7 €
ApitrazLaboratorios Calier, S.A.AmitrazSpätsommerEinhängenStufe 1Tierarzt (rezeptpflichtig) (Eintrag in Stockbuch)ca. 6 €

Bemerkungen:

85%ige Ameisensäure anstatt 60%iger darf nur in Ausnahmefällen auf Anweisung und mit Rezept eines Tierarztes genutzt werden.

Anwenderschutz:

  • Stufe 1: Schutzhandschuhe, Hautkontakt vermeiden
  • Stufe 2: Schutzhandschuhe, Hautkontakt und Einatmen vermeiden, bei Bedarf Schutzmaske verwenden
  • Stufe 3: säurefeste Schutzhandschuhe und Schürze, Schutzbrille, Hautkontakt und Einatmen vermeiden, bei Bedarf Schutzmaske verwenden

 

Da dies ja bereits mehrmals im Verein diskutiert wurde, möchte ich hier einen zur mobilen Honigschleuder umgebauten Anhänger vorstellen.

"Das Schleudermobil" wird auch im gleichnamigen Artikel des Deutschen Bienenjournals Ausgabe 3/2017 Seite 20/21 näher vorgestellt.

 

Aus aktuellem Anlass möchte ich zur Teilnahme an der Petition "Sauberes Bienenwachs, gesündere Bienen, gesündere Menschen!" von Markus Gann aufrufen.

Markus Gann ist selbst ein Betroffener des Skandals um verunreinigtes Bienenwachs. Er hatte mit Stearin versetzte Mittelwände gekauft und in seine Bieńenvölker gehängt.

Die Folge: Fast alle seine Bienenvölker und viele Ableger sind eingegangen.

Der Grund dafür, dass ein großer Teil der Bienenlarven in den Brutzellen abgestorben ist, liegt voraussichtlich im Lösemittel aus dem Produktionsprozess der Mittelwände. Markus Gann hat die Mittelwände per Wachsanalyse untersuchen lassen. Dass es sich bei den Verunreinigungen um Stearin gehandelt hat, ist eine neue Erscheinung. In anderen bekannt gewordenen Fällen von gestreckten Wachs handelte es sich meist um Beimischungen von Paraffin.

Einen ausführlichen Beitrag über die Folgen des verunreinigten Bienenwachses bei Markus Gann gab es in der November-Ausgabe des Deutschen Bienen-Journals.

Um etwas gegen den aktuellen Wachsskandal zu unternehmen, hat Markus Gann die Online-Petition "Sauberes Bienenwachs, gesündere Bienen, gesündere Menschen!" gestartet und setzt sich damit für verbindliche Qualitätsstandards beim Wachs ein. Diese Petition hat er auch beim Deutschen Bundestag eingereicht.

Mit der Petition möchte der betroffene Imker den Deutschen Bundestag dazu auffordern, dass Bienenwachs als "von Bienen selbst geschwitztes Wachs" in der Honigverordnung definiert wird. So soll verhindert werden, dass mit Paraffin, Stearin oder anderen Beimischungen gestrecktes Wachs als "Bienenwachs" in den Umlauf kommen kann.

Seine konkrete Forderung lautet: "Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Bienenwachs klar definiert und mangels Aufnahmemöglichkeit in die Honigverordnung (HonigV) eine eigene Bienenwachsverordnung beschlossen wird".

Doch zur Änderung der HonigV bedarf es einer Änderung der EU-Honigverordnung. Sofern dies mit dieser Petition nicht angestossen werden kann, fordert Gann mit seinem Petitionsschreiben die deutsche Politik auf, eine eigene Bienenwachsverordnung zu erstellen.

Der gesamte Text kann hier nachgelesen werden.

Nun geht es darum, Unterschriften zu sammeln, denn die Petition braucht Unterstützer. Das Verfahren beim Deutschen Bundestag ist jedoch sehr langwierig und es wird nach Angaben von Gann noch etwas dauern, bis die Petition dort online zu finden ist. Deshalb sammelt der Imker ab sofort bereits Unterschriften über das Portal openpetition.de. Doppelzeichnungen sind jedoch nicht zulässig! Hier ein Link zur Webseite von Markus Gann und die Bienenwachs-Petition.

Hier nochmal der Link zur Petition:

Link zur Petition auf openpetition.de

 

Auf eBay und von einzelnen «Fachhändlern» in Deutschland und Frankreich werden Mittelwände verkauft, die mit Paraffin verfälscht sind. Diese Mittelwände verunreinigen den Wachskreislauf über Jahre hinaus.

Mehrere Bieneninstitute und der Deutsche Imkerbund D.I.B. berichten, dass in letzter Zeit Mittelwände angeboten werden, die Paraffin enthalten. Den Mittelwänden liegen gefälschte «Untersuchungsergebnisse» bei, die bescheinigen, dass es reines Bienenwachs sei. Spätestens beim Öffnen des Pakets fallen die mit Paraffin verfälschten Mittelwände durch einen untypischen, gummiartigen Geruch auf.

Wieso werden Mittelwände mit Paraffin verfälscht?

Die mit Paraffin verfälschten Mittelwände werden auf dem Online-Markplatz eBay und von einzelnen «Fachhändlern» in Deutschland und Frankreich billiger angeboten, als echte Mittelwände aus reinem Bienenwachs. Teilweise zum halben Preis den man im seriösen Imkerei-Fachhandel bezahlt. Trotzdem machen diese unseriösen Verkäufer damit ein gutes Geschäft: Paraffin ist nämlich ein billiges Abfallprodukt aus der Erdölindustrie.

Schon beim Einlöten der Mittelwände zeigt sich der erste Unterschied: Die mit Paraffin verfälschten Mittelwände riechen unangenehm nach Gummi und sind bei der üblichen Raumtemperatur von 15 bis 25 Grad relativ spröde, was das Einlöten erschwert und zu mehr Abfall führt.

Der Imker bezahlt teuer für billige Mittelwände mit Paraffin

An heissen Sommertagen zeigt sich dann, dass der Imker die billigen Mittelwände letztendlich teuer bezahlt: Paraffin schmilzt schon bei 45 Grad (Weichparaffin) bis 50 bis 60 Grad (Hartparaffin), während Bienenwachs erst bei 62 bis 65 Grad schmilzt. Im Sommer können da schon mal die Mittelwände von den Holzrähmchen schmelzen, was zum Tod vieler Honigbienen in der Beute und zum Verlust des kostbaren Honigs führen kann.

Französische Imker berichten zudem, dass Ihre Bienen doppelt solange brauchen, um mit Paraffin (und Insektiziden wie dem schon lange verbotenen Coumaphos / Perizin) verfälschte Mittelwände auszubauen.

Die mit Paraffin verfälschten Mittelwände haben langfristig für alle Imker gravierende Auswirkungen: Wenn sie später mit reinem Bienenwachs eingeschmolzen und zu neuen Mittelwänden gepresst werden, wird das reine Bienenwachs über viele Zyklen und damit über Jahre hinaus verfälscht.

Mittelwände nur beim Fachhändler kaufen, dem man vertraut

Bienenwachs ist ein kostbares Naturprodukt. Nach guter imkerlicher Praxis darf in Bienenvölkern nur reines Bienenwachs verwendet werden. Beim Kauf von Wachs und Mittelwänden ist es deshalb selbstverständlich, dass dem Imker die mit glaubwürdigen Reinheits-Zertifikaten belegte Qualität wichtiger ist, als ein billiger Kaufpreis.

Die Landesanstalt für Bienenkunde der deutschen Universität Hohenheim bringt es mit einem Satz auf den Punkt: «Mit Paraffin verfälschtes Wachs hat in der Imkerei nichts zu suchen.»

Quellen:  Mit Paraffin verfälschte Mittelwände verunreinigen den Wachskreislauf bei mellifera.ch und Mittelwände mir Paraffin gestreckt beim Deutschen Bienenjournal

Hier eine Broschüre zur Hygiene in Imkereibetrieben, dieses Thema sollte allen Imkern die einen Honigkurs absolviert haben, bekannt sein. Ich setelle es trotzdem auf die Webseite, zur Information der Neuimker und zur Vertiefung des Wissens für alle "Jung"- und "Alt"-Imker

Diese Leitlinie gilt für Imkereibetriebe, unabhängig von deren Größe. Sie umfasst die Haltung von Bienen, die Gewinnung von Honig und Bienenprodukten, die Lagerung, die Be- und Verarbeitung von Imkereiprodukten sowie deren Verkauf.

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