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Interessante Fakten über Bienen und die Imkerei

In Deutschland gibt es 103.370 Imker mit insgesamt ca. 800000 Bienenvölkern

Jeder Imker hält durchschnittlich 7,3 Bienenvölker, aber weniger als ein Prozent betreiben die Imkerei erwerbsmäßig.

Ein Bienenvolk produziert etwa 20 kg Honig im Jahr.

Zusammengerechnet ernten die deutschen Imker also 20.000 t Honig pro Jahr
100 000 t aber werden vom deutschen Bürger jährlich verzehrt. (= 200 Millionen Honiggläser).

Daraus folgt, dass 80% importiert werden müssen!!

1-25 Völker: 96 % der Imker
26-50 Völker: 3 % der Imker
über 50 Völker: 1 % der Imker

(Stand: 2015)

 

Das Sammelgebiet eines Bienenvolkes 

erstreckt sich auf etwa 25 Quadratkilometer
das sind 2500 ha oder 25 Millionen m²

Für 500 Gramm Honig müssen Arbeitsbienen rund 40.000 mal ausfliegen und dabei eine Flugstrecke von rund 120.000 km zurücklegen und dabei 4 Millionen Blüten besuchen.

An guten Tagen kann 1 Volk 3 Kg Blütennektar = 1 kg Honig einfliegen.

Eine Biene sammelt bis zu 60 mg Nektar pro Sammelflug, entspricht 75 % des Körpergewichtes oder bis zu 4 Mio. Pollenkörner. 

Ein Bienenvolk produziert pro Jahr etwa ½ Kg Wachs (1 Wachsplättchen wiegt 1 mg)  

KörpergewichtKönigin > ca. 250 mg
Arbeitsbiene > ca. 100 mg
Drohn > 180 mg
Fluggeschwindigkeit26 - 30 km / h
Wachsproduktionfür 1 kg Wachs sind rund 1.250.000 Wachsplättchen notwendig
(Eine Biene hat 8 Wachsdrüsen im Hinterleib)
Arbeitsbiene als "Klimaanlage"
(Kühlung/Wasserverdunstung)
bis zu 15.000 Flügelschwingungen pro Minute = 250/s
Zwischen 5000 und 50000 Bienen leben in einem Bienenstock. Die Königin legt etwa 2000 Eier am Tag und lebt etwa 3-4 Jahre. Die Drohne lebt nur um die 1 - 3 Monate, sie hat keinen Stachel. Arbeiterinnen leben im Sommer 2-3 Wochen und im Winter 2-6 Monate.

Honig ist einzigartig ...

... er ist vielfältig hinsichtlich seiner Zusammensetzung, die durch die Region und den zeitlichen Verlauf der Trachten, die die Bienen besuchen bestimmt wird. Die Bienen bilden den Honig aus dem Nektar von Pflanzenblüten und aus dem Honigtau, den sie auf Bäumen finden.

Blütenhonig ist hierbei die allgemeine Bezeichnung für Honig aus dem Blütennektar verschiedener Blühpflanzen. Diesen Blütenhonig gibt es als sogenannte Frühtracht und Sommertracht. Unsere Frühtracht enthält vorwiegend Pollen und Nektar von Weiden, Raps, Obstbäumen, Ahorn und Frühlingsblumen.

Sommertrachten werden von Brombeeren, Wiesenblumen aber auch aus Efeu und Taubnesseln geerntet.

Wald- und Honigtauhonig wird aus dem Honigtau zahlreicher Baumarten, bzw. den auf ihnen lebenden Honigtauerzeugern gewonnen. Er ist eher dunkel, sehr mineralstoffreich und malzig-würzig im Geschmack.

Die Hauptbestandteile des Honigs sind Frucht- und Traubenzucker in stark wechselnden Anteilen; insgesamt finden sich rund 30 verschiedene Zuckersorten, sowie viele weitere Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Aromastoffe darin. Diese Zusammensetzung und folglich seine Farbe, Aroma und Beschaffenheit variieren deshalb von Honig zu Honig - sein Geschmack ist eben einzigartig.

Mit Honigbier bezeichnet man Bier, das unter Zugabe von Honig gebraut wird. Der Honig wird zur Würze oder zum Jungbier zugegeben, wodurch sein Zucker mitvergoren und das Bier nur wenig süßer wird.

Alternativ kann fertiges Bier erhitzt und damit pasteurisiert und dann der Honig zugegeben werden. Dabei handelt es sich dann eigentlich um ein Biermischgetränk, das inoffiziell auch Honigbier genannt wird. Dieses hat einen kräftig süßen Honiggeschmack. Der Alkoholgehalt von Honigbier schwankt je nach Sorte zwischen 4,9 % und 8 %.

Bereits die Germanen setzten ihrem aus Emmer und Gerste gebrauten Bier Honig zu, angelehnt an den Honigwein Met. Dies wurde bei der Untersuchung germanischer Trinkhörner festgestellt. Zu den Bedingungen des Mittelalters (vor der Entdeckung des Hopfens für das Brauen) war das Honigbier länger haltbar, da Honig natürliche, von den Bienen übernommene Konservierungsstoffe enthält.

Heutige Handelsnamen lehnen an die Farbe des Getränks (GoldenDark), an den Honigwein (Mede) an oder übernehmen Bezug auf Germanen und nordische Stämme, wie Wikingerbier, Odinbräu.

ieser Artikel basiert auf dem Artikel Honigbier aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung (de)). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Liebe Imker- & Vereinskollegen,

heute wurde in der ARD-Tagesschau das Urteil vom EUGH v. 06.09.2011 bezüglich der Klage eines Imkers gegen das Land Bayern wg. der Genehmigung des Anbaus genmanipuliertem Mais vorgestellt. Die Tragweite dieses Urteils mag weitreichend sein und mit einer Vielzahl von Konsequenzen für Unternehmen, Landwirte, Behörden, Imker und Handel resultieren.

Hierüber werden wir in den kommenden Zusammenkünften sicherlich noch häufig und angeregt diskutieren.

Damit wir für die kommenden Zusammenkünfte auch auf etwas "Material" zugreifen können, habe ich die noch recht frische - weil erst 4 Stunden alte - Presse nach entsprechenden Mitteilungen durchsucht und die Fundstücke in den "geschützten" Bereich unserer Website geladen.

Wir werden uns sicherlich in den kommenden Tagen und Wochen mit diesbezüglichen Fragen von Kunden außeinander setzen dürfen. Ich hoffe daher, dass wir seitens der Verbände und Behörden zeitnahe Vorschläge und Handlungsempfehlungen bekommen.

Für jene die etwas Ausdauer für Lektüre besitzen - anbei nun die Artikel

Fernsehen:
Beitrag der ARD-Tagesschau zum EUGh-Urteil v. 06.09.2011
Presse:
Beitrag im SPIEGEL zum EUGH-Urteil v. 06.09.2011
Artikel (I) der FT Deutschland zum EUGH-Urteil v. 06.09.2011
Artikel (II) der FT Deutschland zum EUGH-Urteil v. 06.09.2011
Verbände & Organisationen:
Pressemitteilung des DIB zum EUGH-Urteil v. 06.09.2011
Infoletter des Mellifera e.V. zum EUGH-Urteil v. 06.09.2011
Gericht & Beteiligte:
Pressemitteilung des EUGH zum Urteil vom 06.09.2011
Orginaltext des EUGH-Urteils v. 06.09.2011
Stellungnahme des Anwaltsbüro des klagenden Imkers v. 06.09.2011
Pressemitteilung des EUGH zum Urteil vom 06.09.2011

Willkommen beim Bienenzuchtverein Langen und Umgebung e.V. - wir freuen uns über Ihren Besuch und wünschen Ihnen viel Spaß beim Erkunden unserer Seite.

Ohne Bienen wäre unsere Welt um einiges ärmer, denn Bienen schenken uns nicht nur wertvollen Honig, sie tragen auch zum ökologischen Gleichgewicht vieler Pflanzen und Kleintiere bei.

Dies sichert uns nicht nur die Ernte, sondern auch eine reichhaltige Nahrungsgrundlage für viele Vögel und Wildtiere.

Die Termine 2018 sind online!

 

Die Pflege und Zucht der Biene ist daher unser Ziel !

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Honigverkaufsliste_20170921

... über Bienen, Bienenprodukte, Imkerei

Vieles, was in der Dunkelheit des Bienenstocks tagtäglich geschieht, erfüllt uns heute noch mit großem Erstaunen. Als Imker haben wir die Möglichkeit, hin und wieder einen Blick in das Innere unserer Bienenstöcke zu werfen und das Leben der Bienen zu verstehen.