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Heute ist Weltbienentag!

Daher wünsche ich nicht nur Schöne Pfingsten, sondern auch einen schönen Weltbienentag!

Hier noch ein Link zu WetterOnline:

Heute erster Weltbienentag

 

Hier sind alle Infobriefe des DIENSTLEISTUNGSZENTRUM LÄNDLICHER RAUM WESTERWALD-OSTEIFEL in Mayen aus dem Jahr 2018:

 

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 09 vom 18.05.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 08 vom 11.05.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 07 vom 04.05.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 06 vom 27.04.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 05 vom 20.04.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 04 vom 06.04.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 03 vom 23.03.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 02 vom 08.03.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 01 vom 19.01.2018

 

Da zum Thema Varroa-Befall und -Bekämpfung ja noch viel Informationsbedarf besteht, möchte ich hier das Faltblatt "Bayerisches Varroabekämpfungskonzept" herausgegeben von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau vorstellen.

Bitte beachten: Das Faltblatt ist doppelseitig, man kann es hier direkt herunterladen und z.B. doppelseitig ausdrucken.

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2016 startete das Projekt „Blühendes Egelsbach“. Nun gehen wir in das dritte Jahr und haben inzwischen nicht nur die Gemeinde, sondern auch die zwei großen Landwirte Herrn Eckert und Herrn Fink im Boot.

Wie im letzten Jahr stellt die Gemeinde Egelsbach etwa 2500m² zur Verfügung. Durch unseren Antrag beim Kreis auf Beihilfe für ein Umweltprojekt in Höhe von 5.500,-€ entstehen für die Gemeinde für diese Flächen in diesem Jahr keine Kosten. Dieses Jahr wird eine spezielle, mehrjährige, auf die Bodenbedingung um Egelsbach angepasste Saatmischung ausgebracht.

Herr Landwirt Eckert ist von Beginn an dabei, da er die Aufträge zur Bearbeitung der Flächen von der Gemeinde erhält. Letztes Jahr hat er von seiner Seite zusätzlich etwa 1500m² bepflanzt. In diesem Jahr hat er die Fläche noch nicht genau berechnet, die Info kommt in zwei bis drei Wochen.

Dieses Jahr hat sich der Landwirt Herr Fink dem Projekt angeschlossen und sein „Greening“ auf Insektenfreundlichkeit ausgelegt.

Seine Saatmischung besteht aus Gelbsenf, Ölrettich, Gartenkresse, Petersilie, Ramtillkraut, Phazelia und Erbsen.

Insgesamt bringt er diese Mischung um Egelsbach herum auf ca. 25.000 m² also 2,5 ha aus.

 

Blühflächen im Projekt „Blühendes Egelsbach“:

2016     ca. 1600m²

2017     ca. 2500m²

2018     mindestens 27.500m²

Grund dieser Entwicklung ist kein neues Gesetz, sondern lediglich das gemeinsame Gespräch und der Austauch über Sorgen, Nöte, und Probleme, die jeder in seinem Tätigkeitsfeld so hat. Für die Insekten, die Umwelt und letztlich auch uns Imker eine gute Entwicklung.

Blühflächen Egelsbach

Ein Anfang ist gemacht, die ersten Elemente des künftigen Bienenlehrpfads sind aufgestellt, auch die Presse berichtet, hier ein Link zum Artikel auf op-online:

Tiefe Einblicke ins Wohnzimmer der Bienen

 

Die Nilgiri-Berge (Nilgiris) sind ein Gebirgszug im Süden Indiens.

Hier wird der Honig von Apis-Dorsata (Riesenhonigbiene) gesammlt, einer Bienenrasse die ihre Nester an hohen Bäumen und an unzugänglichen Steilklippen anlegt.

Apis Dorsata Honig ist sehr selten. Die Bienen sind sehr aggressiv, daher ist es bis heute nicht gelungen, Apis Dorsata zu domestizieren.

Die Mehrzahl der Anwendungen von Neonicotinoid-haltigen Pestiziden stellt ein Risiko für Wild- und Honigbienen dar, so die EFSA in ihren heute veröffentlichten Bewertungen. Die Behörde hat die Risikobewertungen für drei Neonicotinoide – Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam – aktualisiert, die in der EU aufgrund der von ihnen ausgehenden Bedrohung für Bienen derzeit Beschränkungen unterliegen.

Mit den neuen Schlussfolgerungen werden die Ergebnisse von 2013 aktualisiert, nach deren Veröffentlichung die Europäische Kommission die Verwendung der besagten Substanzen kontrollieren ließ.

Für die neuen Bewertungen, die diesmal Wildbienen – Hummeln und Solitärbienen – sowie Honigbienen betreffen, führte das für Pestizide zuständige Referat der EFSA eine umfassende Datenerhebung, einschließlich einer systematischen Literaturrecherche, durch, um sämtliche seit den vorhergehenden Bewertungen veröffentlichten wissenschaftlichen Erkenntnisse zusammenzutragen.

Dabei verwendete das Team auch die von der EFSA eigens zur Risikobewertung von Pestiziden und Bienen entwickelten Leitlinien.

José Tarazona, Leiter des EFSA-Referats Pestizide, erklärte: „Dank der beträchtlichen Datenmenge, die uns zur Verfügung stand, sowie der Leitlinien konnten wir sehr detaillierte Schlussfolgerungen ziehen.“

„Die Schlussfolgerungen variieren aufgrund von Faktoren wie der Bienenart, der beabsichtigten Verwendung des Pestizids und dem Expositionsweg. Einige Risiken wurden als gering angesehen, insgesamt aber wurde das Risiko für die drei von uns untersuchten Bienenarten bestätigt.“

Der Fertigstellung der Schlussfolgerungen durch die EFSA gingen zwei getrennte Konsultationen mit Pestizidexperten in den EU-Mitgliedstaaten voraus. Die Experten unterstützten die Schlussfolgerungen.

Wie bei den vorherigen Bewertungen wurde die Exposition der Bienen gegenüber den Substanzen für drei Pfade bewertet: Rückstände in Blütenpollen und Nektar, Staubdrift während der Aussaat/Ausbringung von behandeltem Saatgut sowie Wasseraufnahme.

Hier die Links zu den Studien (in englisch):

180228-QA-Neonics

Eine neue Untersuchung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit kommt zu dem Ergebnis: Neonicotinoide sind eine Gefahr für Bienenvölker.

Dadurch wurden die Ergebnisse einer Studie von 2013 bestätigt. Es geht um die Neonicotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam.

Hier der Link zum Artikel.

Unter dem Motto "Insektensterben - was können wir dagegen tun?" begrüsst der Imkerverein Idsteiner Land zu den diesjährigen Imkertagen.

Sie finden vom 24. - 25. März in der Stadthalle Idstein statt.

Einen Flyer gibt es hier zum runterladen.

Interessante Fakten über Bienen und die Imkerei

In Deutschland gibt es 103.370 Imker mit insgesamt ca. 800000 Bienenvölkern

Jeder Imker hält durchschnittlich 7,3 Bienenvölker, aber weniger als ein Prozent betreiben die Imkerei erwerbsmäßig.

Ein Bienenvolk produziert etwa 20 kg Honig im Jahr.

Zusammengerechnet ernten die deutschen Imker also 20.000 t Honig pro Jahr
100 000 t aber werden vom deutschen Bürger jährlich verzehrt. (= 200 Millionen Honiggläser).

Daraus folgt, dass 80% importiert werden müssen!!

1-25 Völker: 96 % der Imker
26-50 Völker: 3 % der Imker
über 50 Völker: 1 % der Imker

(Stand: 2015)

 

Das Sammelgebiet eines Bienenvolkes 

erstreckt sich auf etwa 25 Quadratkilometer
das sind 2500 ha oder 25 Millionen m²

Für 500 Gramm Honig müssen Arbeitsbienen rund 40.000 mal ausfliegen und dabei eine Flugstrecke von rund 120.000 km zurücklegen und dabei 4 Millionen Blüten besuchen.

An guten Tagen kann 1 Volk 3 Kg Blütennektar = 1 kg Honig einfliegen.

Eine Biene sammelt bis zu 60 mg Nektar pro Sammelflug, entspricht 75 % des Körpergewichtes oder bis zu 4 Mio. Pollenkörner. 

Ein Bienenvolk produziert pro Jahr etwa ½ Kg Wachs (1 Wachsplättchen wiegt 1 mg)  

KörpergewichtKönigin > ca. 250 mg
Arbeitsbiene > ca. 100 mg
Drohn > 180 mg
Fluggeschwindigkeit26 - 30 km / h
Wachsproduktionfür 1 kg Wachs sind rund 1.250.000 Wachsplättchen notwendig
(Eine Biene hat 8 Wachsdrüsen im Hinterleib)
Arbeitsbiene als "Klimaanlage"
(Kühlung/Wasserverdunstung)
bis zu 15.000 Flügelschwingungen pro Minute = 250/s
Zwischen 5000 und 50000 Bienen leben in einem Bienenstock. Die Königin legt etwa 2000 Eier am Tag und lebt etwa 3-4 Jahre. Die Drohne lebt nur um die 1 - 3 Monate, sie hat keinen Stachel. Arbeiterinnen leben im Sommer 2-3 Wochen und im Winter 2-6 Monate.

Vortragsveranstaltung zum Thema "Die zentrale Rolle der Wachsqualität. - Rückstände in Bienenwachs und -honig" am 09.03.2018 um 19:00 Uhr in der Aula der Wilhelm-Leuschner-Schule in Egelsbach. Eintritt ist frei - Spenden sind erwünscht. Es wird eine Verlosung einer neuen Bergwinkel Herold-Komplettbeute sowie weiterer verschiedener Imkermaterialien geben.

180109_Bienenzuchtverein_A5_Flyer_1

Das Design unserer Webseite ist praktisch seit 2012 unverändert, aber die Zeiten ändern sich. Heute werden Webseiten immer mehr per Smartphone oder sonstigen Mobilgeräten abgerufen, daher habe ich mich entschlossen, das Design grundlegend zu überarbeiten und besser auf die Bedürfnisse von mobilen Endgeräten zu optimieren.

Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, vor allem die Menüstruktur möchte ich noch einfacher und schlanker gestalten, dies wird nach und nach hier online gehen.

Auch mit meiner Bienen-Wiki bin ich weiter gekommen. Sie hat mittlerweile knapp 900 Einträge, auch unser Verein ist mitsamt seiner Geschichte vertreten und ist über die Adressen bienen.wiki oder imker.wiki zu erreichen.

 

Ein sehr interessantes Video zum Thema "Varroabehandlung mit Lithiumchlorid", das die Hintergründe und Ergebnisse der bisherigen Forschung auch für Laien sehr verständlich vermittelt.

Die Bienen- bzw. Imker-Wiki hat nun schon knapp 900 Einträge.

Die User-Anmeldung ist freigeschaltet! Auf der Webseite bienen.wiki bitte rechts oben auf "Benutzerkonto beantragen" klicken und dort den Benutzername, die eMail-Adresse und einen kurzen Text (muß keine Biografie sein, aber mindestens 10 Wörter lang) eingeben, nach der Anmeldung muß man eine eMail bestätigen und danach auf meine Freischaltung warten. Leider geht das momentan nicht bequemer, da ansonsten die Webseite mit Werbung und sonstigem Müll geflutet wird.

Anregungen, Kritik oder sonstiges bitte per eMail an mich oder unten über die Kommentarfunktion.

Ich möchte hier mal mein neues Projekt, die Bienen- bzw. Imker-Wiki vorstellen.

wikipedia.de kennt ja wohl jeder.

Die Bienen-Wiki ist ähnlich wie die wikipedia, mit dem Unterschied das hier ausschließlich Themen rund um die Imkerei, Bienen, Honig und andere Bienenprodukte behandelt werden.

Die Seite ist noch im Aufbau und wird sich noch weiter ändern und erweitert werden, aber es sind schon über 200 Artikel vorhanden.

Das Standard-Seitenlayout habe ich so angepasst, das es sowohl auf mobilen Geräten wie Smartphones oder Tabletts, als auch auf großen Bildschirmen korrekt dargestellt wird, aber es ist möglich ganz unten zwischen der Mobilen Ansicht und der Klassischen Ansicht zu wechseln.

Wer an diesem Projekt gerne mitarbeiten möchte und z.B. neue Artikel erstellen oder vorhandene ändern möchte, kann sich gerne bei mir per E-mail melden, bzw. mich bei einem Monats- oder sonstigem Treffen ansprechen.

Hier nochmal der Link:  bienen.wiki  oder  imker.wiki