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Passend zum veröffentlichten Vortrag von Lars Chittka, hier ein interessantes Video mit dem Titel: "Der Geist der Bienen"

Alexander Kluge und Lars Chittka

Bienen haben mehr Persönlichkeit als wir denken Bienen und ihre Gehirne sind weitaus älter als unsere eigene Spezies und die menschlichen Gehirne. Es gibt Bienen in den verschiedensten Weltteilen seit 200 Millionen Jahren.

Im Wissenschaftskolleg zu Berlin schreibt der Biologe Prof. Dr. Lars Chittka an seinem neuen Buch. Es heißt „Der Geist der Bienen“. Bienen sind keine biologischen Maschinen, wie manche glauben. Sie sind weit individueller als wir meinen.

Wie gelingt es ihnen mit ihren relativ kleinen Gehirnen (im Verhältnis zur Körpergröße) so exakt zu zählen, sich im Gelände zu orientieren, mit ihren Sinnen Zielgenauigkeiten zu erreichen, von denen wir Menschen nur träumen können? Wie kommt es zu der präzisen Kommunikation, die ihre Einzelgehirne perfekt zu einem Gehirn-Verbund mit äußerster Leistungskraft (vor allem in Notzeiten) zusammenschließt? Dabei haben die „Tanzsprachen“ der Bienenvölker, z.B. in Asien und in Europa, höchst verschiedene Dialekte. Man beobachtet, wie sie aus der zunächst babylonischen Sprachverwirrung, wenn man Mitglieder solcher Völker im Labor zusammenführt, rasch lernen und sich die verschiedenen Sprachen miteinander „übersetzen“.

Das kaiserliche Wappen Napoleons war die Biene: Sinnbild bürgerlich-revolutionärer Durchschlagskraft. Über solche Metaphern hinaus ist die Spiegelung unserer Intelligenz mit der ganz andersartigen Intelligenz der Bienen ein gewaltiges Forschungsfeld.

In der FAZ vom 17.06.2018 erschien ein Artikel über die Arbeit des Forschungsteams um Lars Chittka am Wissenschaftskolleg Berlin.

Hier sein überaus interessanter Vortrag zum Thema "Können Bienen denken?".

Der eigentliche Vortrag ist in deutsch und fängt ca. bei Position 8:35 an.

Lars Chittka – Können Bienen denken? from Wissenschaftskolleg zu Berlin on Vimeo.

Bienen haben ein vielfältiges Arsenal von sensorischen Fähigkeiten: Sie können nicht nur ultraviolettes Licht sehen, sondern auch die Schwingungsrichtung des Himmelslichts erfassen, elektrische und magnetische Felder detektieren sowie mit ihren Füßen schmecken. Lange wurde angenommen, dass eine feste Verdrahtung zwischen den Sinnesorganen der Biene und ihrem Verhaltensapparat besteht, sodass bestimmte Umweltreize zwangsläufig zu bestimmten Verhaltensweisen führen. Forschungen der letzten Jahrzehnte haben jedoch gezeigt, dass Bienen nicht nur ein detailliertes Gedächtnis haben, sondern auch Erinnerungen flexibel abrufen können, sogar mitten in der Nacht. Bei der Suche nach Blüten wissen die Bienen genau, nach welchen Merkmalen sie suchen. Hummeln können sogar einfache Werkzeuge gebrauchen. Bei schwierigen Entscheidungsprozessen zeigt sich, dass Bienen selbst zur Metakognition fähig sind. Einige Gelehrte diskutieren nun die Möglichkeit eines Bewusstseins bei Bienen. Dies wirft tiefgreifende Fragen bezüglich der Form des Bewusstseins auf, die dieses uns nur entfernt verwandte Wesen haben könnte.

Lars Chittka ist Professor of Sensory and Behavioural Ecology an der Queen Mary University of London. Für seine Arbeiten im Bereich der Neuroethologie, der Kognition und der Verhaltensökologie insbesondere von Honigbienen und Hummeln wurde er mit dem Royal Society Wolfson Research Merit Award, einer Advanced Fellowship des European Research Council und dem Lesley Goodman Award der Royal Entomological Society ausgezeichnet. Als Fellow des aktuellen Jahrgangs am Wissenschaftskolleg arbeitet er an einem Buch mit dem Titel Hive Mind: the Intelligence of Honeybees, Bumblebees and Their Relatives.

Mittwoch, 23.05.2018, Wissenschaftskolleg zu Berlin

Blattschneiderbiene

 

Die Luzerne-Blattschneiderbiene ist wie alle Blattschneiderbienen eine Solitär-Biene, aber sie wird, vor allem in den USA, in der Landwirtschaft sehr intensiv genutzt.

Sie dient der Bestäubung der Luzerne, das ist eine Pflanzenart aus der Gattung Schneckenklee (Medicago) in Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Sie wird als Vieh-Futter aber auch als Lebensmittel (Sprossen) genutzt (die Luzerne, nicht die Biene).

Hier der Link zum bienen.wiki Artikel zur Luzerne-Blattschneiderbiene.

Link zum Artikel bei wildbienen.de

Hier sind alle Infobriefe des DIENSTLEISTUNGSZENTRUM LÄNDLICHER RAUM WESTERWALD-OSTEIFEL in Mayen aus dem Jahr 2018:

 

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 13 vom 15.06.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 12 vom 08.06.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 11 vom 01.06.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 10 vom 25.05.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 09 vom 18.05.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 08 vom 11.05.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 07 vom 04.05.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 06 vom 27.04.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 05 vom 20.04.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 04 vom 06.04.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 03 vom 23.03.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 02 vom 08.03.2018

Infobrief Bienen und Imkerei 2018 01 vom 19.01.2018

 

Der Honigtau als Nahrung der Insekten
Gerhard Zoebelein
Aus dem Institut für angewandte Zoologie, München

Journal of Applied Emtomology, Jan/Dez. 1956
Zusammenfassung
Zahlreiche Insektenarten aus vielen Familien nutzen den Honigtau als Nahrungsquelle. Einige tun das obligatorisch, andere fakultativ. Ersteres gilt besonders für die Waldameisen, letzteres für die Imagines der Insektenparasiten: die entomophagen Schlupfwespen und Tachinen, sowie für die räuberischen Formen der Coccinelliden, Anthribiden und Syrphiden. — Im Tagesablauf ist der Honigtaubesuch der Insekten bei Physokermes piceae am Morgen und Abend am stärksten. — Die Honigtauernährung verlängert, teilweise um ein Vielfaches, die Lebensdauer mancher Insektenarten. — Bei Versuchen mit Microplectron fuscipennis Zett. und Nemeritis canescens Grav. ergab Aufnahme von Honigtau eine Zunahme der Zahl abgelegter Eier. — Honigtau verschiedener Erzeuger zeigt unterschiedlichen Nährwert. Saccharose, Glucose und Fructose erwiesen sich als die für Insekten wertvollsten Nahrungsbestandteile des Honigtaus. Melezitose zeigt schädigenden Einfluß.
Waldameisen der Formica rufa‐Gruppe (besonders F. major und minor) ernähren sich überwiegend von Honigtau. Insekten scheinen für sie nur Zukost zu sein. Die im Jahr von einem Nest eingetragene Honigtaumenge betrug bei Formica rufa rufo‐pratensis minor schätzungsweise 290 bis 320 kg Honigtau mit ca. 60–65 kg Zuckertrockensubstanz, bei F. rufa rufo‐pratensis major etwa 450–500 kg Honigtau mit ca. 90–100 kg Zuckertrockensubstanz. — Der Honigtaueintrag von Einzelstämmen betrug annähernd: Bei Kiefer im Jahr 70 kg, bei Fichte im Jahr 30 kg, bei Buche im Jahr 25–30 kg. Der Eintrag von Honigtau der Fichtenquirlschildlaus von einem Stamm betrug für Mai/Juni etwa 11 kg. — Von den zur Beobachtung gelangten Pflanzensaugern waren für die Ameisen folgende von Bedeutung: An Fichte: Cinaropsis piceae Panz. (z. T. auch Physokermes piceae Schrk., Cinaropsis cistata/viridescens im Frühjahr und Cinaropsis pruinosa Htg., im Sommer an Wurzeln); an Kiefer: Cinaria nuda Mordw. (z. T. Cinara pini L.); an Buche: Schizodryobius pallipes Htg., an Eiche: Lachnus roboris L.; an Weißdorn: Medoralis pomi Deg. (im Frühjahr auch Psylla crataegi Schrk.); im Hochgebirge: an Lärche: Cinara laricis Walk; an Arve: Cinara cembrae Chol., an Latsche: Cinara Neubergi Arnh.
Der Lausstammbesuch der Ameisen ist abhängig von Witterung und Wechsel des Honigtauangebotes in den Baumkronen. — Das Honigtauangebot beeinflußt das Straßennetz der Ameisenkolonien und seine Belaufsstärke. — Die Waldameisen verhindern den Honigtaubesuch artfremder Insekten auf den von ihnen besuchten Stämmen. Dabei kommt es zur Erbeutung zahlreicher Nützlinge. Von Ameisen besuchte Lausbäume werden von Bienen nicht oder nur ganz schwach beflogen. — Auf Schäden durch Honigtauerzeuger wird hingewiesen und festgestellt, daß die dem Walde durch die Saugtätigkeit der Homopteren entzogene Substanz am wirtschaftlichsten durch die Waldbienenweide nutzbar gemacht wird.
Im Haushalt der Biocönose des Waldes spielt der Honigtau als Nahrungsmittel zahlreicher Insekten eine übergeordnete Rolle. Der holzarten‐und unterwuchsreiche Mischwald gewährt ein optimales Honigtauangebot.

Für den süddeutschen Raum gibt es eine Webseite, die Prognosen und Informationen zur aktuellen Honigtauproduktion bereitstellt.

Zwar ist Hessen hier mal wieder nicht berücksichtigt, aber eine Tendenz ist doch zumindest abzuleiten.

Was ist eigentlich Honigtau bzw. die Waldtracht?

Honigtau und Waldhonig

Honigbienen sammeln gelegentlich Honigtau statt Nektar. Dieser stellt dann die Grundlage für verschiedene Honigsorten dar, die als Blatt-, Tannen- oder Waldhonige bezeichnet werden. Die Farbe und das Aroma dieser Honige variieren je nach Herkunft sehr stark, vor allem bei den von Tannen und Fichten stammenden Waldhonigen. Auch einige Hummelarten sammeln Honigtau.

Im Waldhonig ist immer ein gewisser Gehalt an der Zuckerart Melezitose vorhanden. Dies hängt vom Stoffwechsel des Wirtsbaumes (Phloemsaft) und der Fermentierung durch die verschiedenen Rindenlausarten ab. So steht z. B. die Gefleckte Lärchenrindenlaus (Cinara laricis) im Verdacht, besonders viel Melezitose zu erzeugen. Wenn der Anteil dieses Dreifachzuckers 10 bis 12 % überschreitet, kandiert der Honig schon im Honigraum des Bienenvolks (vom Boden der Wabenzelle aus). So kann er nicht mehr oder nur noch teilweise und mit deutlich erhöhtem Aufwand geerntet werden. Solcher Honig wird dann auch als Melezitosehonig oder Zementhonig bezeichnet.

Entdeckeln einer Bienenwabe mit dunklem Honig aus Honigtau

Heute ist Weltbienentag!

Daher wünsche ich nicht nur Schöne Pfingsten, sondern auch einen schönen Weltbienentag!

Hier noch ein Link zu WetterOnline:

Heute erster Weltbienentag

 

Da zum Thema Varroa-Befall und -Bekämpfung ja noch viel Informationsbedarf besteht, möchte ich hier das Faltblatt "Bayerisches Varroabekämpfungskonzept" herausgegeben von der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau vorstellen.

Bitte beachten: Das Faltblatt ist doppelseitig, man kann es hier direkt herunterladen und z.B. doppelseitig ausdrucken.

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2016 startete das Projekt „Blühendes Egelsbach“. Nun gehen wir in das dritte Jahr und haben inzwischen nicht nur die Gemeinde, sondern auch die zwei großen Landwirte Herrn Eckert und Herrn Fink im Boot.

Wie im letzten Jahr stellt die Gemeinde Egelsbach etwa 2500m² zur Verfügung. Durch unseren Antrag beim Kreis auf Beihilfe für ein Umweltprojekt in Höhe von 5.500,-€ entstehen für die Gemeinde für diese Flächen in diesem Jahr keine Kosten. Dieses Jahr wird eine spezielle, mehrjährige, auf die Bodenbedingung um Egelsbach angepasste Saatmischung ausgebracht.

Herr Landwirt Eckert ist von Beginn an dabei, da er die Aufträge zur Bearbeitung der Flächen von der Gemeinde erhält. Letztes Jahr hat er von seiner Seite zusätzlich etwa 1500m² bepflanzt. In diesem Jahr hat er die Fläche noch nicht genau berechnet, die Info kommt in zwei bis drei Wochen.

Dieses Jahr hat sich der Landwirt Herr Fink dem Projekt angeschlossen und sein „Greening“ auf Insektenfreundlichkeit ausgelegt.

Seine Saatmischung besteht aus Gelbsenf, Ölrettich, Gartenkresse, Petersilie, Ramtillkraut, Phazelia und Erbsen.

Insgesamt bringt er diese Mischung um Egelsbach herum auf ca. 25.000 m² also 2,5 ha aus.

 

Blühflächen im Projekt „Blühendes Egelsbach“:

2016     ca. 1600m²

2017     ca. 2500m²

2018     mindestens 27.500m²

Grund dieser Entwicklung ist kein neues Gesetz, sondern lediglich das gemeinsame Gespräch und der Austauch über Sorgen, Nöte, und Probleme, die jeder in seinem Tätigkeitsfeld so hat. Für die Insekten, die Umwelt und letztlich auch uns Imker eine gute Entwicklung.

Blühflächen Egelsbach

Bienenlehrpfad Egelsbach

Projektbeschreibung:

In Egelsbach soll gemeinsam mit der Kinder- und Jugendgruppe des Bienenzuchtvereins Langen und Umgebung e.V., den Bienenhirten, ein Bienenlehrpfad entstehen, der auf verschiedenen Informationstafeln über die Honigbienen informiert und die tollen Leistungen der Honigbienen an speziellen Stationen erlebbar macht. Außerdem kann der Besucher dort Honigbienen in Schaubeuten, sowie Wildbienen bei der Arbeit beobachten.

Der Lehrpfad soll mit und ohne Führung begehbar sein. Die Bienenvölker des Lehrpfades sollen den Egelsbacher Gemeindehonig „Rathausgold“ produzieren.

Der Bienenlehrpfad soll für den Besuch von Schulklassen ausgelegt werden und sich zudem in der Region als lohnendes und lehrreiches Ausflugsziel für Jung und Alt etablieren.

Getragen werden soll das Projekt von:

a)    Bienenzuchtverein Langen (Entwicklung durch die Kinder- und Jugendgruppe (Bienenhirten), unterstützt durch Fachkenntnis, Begleitung des Projektes)

b)    Gemeinde Egelsbach (Unterstützung durch Bereitstellung einer Fläche, Arbeitsleistung Bauhof, Finanzierung, Fachkenntnis)

c)    Wilhelm-Leuschner-Schule (Ausbildung der Bienenhirten, Begleitung der Planung, Entwicklung und später Betrieb und Überwachung, Bereitstellung von Ressourcen: Schulimkerei/Honigraum)

 

Didaktisch/methodischer Ansatz

Für die Kinder und Jugendlichen in Egelsbach und Langen soll der Bienenlehrpfad auf lange Sicht die Möglichkeit zu sozialem Engagement und dem Einsatz für den Naturschutz bieten. Die als Bienenhirten im BZVL organisierten Kinder und Jugendlichen sind zurzeit bei der Planung, ab 2018 bei der Realisierung und der darauffolgenden Betreuung des Bienenlehrpfades  engagiert. Sie werden dabei vom Verein und der Schulimkerei der WLS begleitet und unterstützt. Bei den Führungen sollen zudem die älteren Imker des Vereins, mit ihrem enormen Wissensschatz, unterstützend wirken.

Der Bienenlehrpfad, und in seinem Hintergrund die Schulimkerei, eröffnen Perspektiven im Bereich der handwerklichen Fertigkeiten, dem Erlernen der Grundlagen von Betriebswirtschaft und dem Verstehen komplexer biologischer Zusammenhänge. Durch die Betreuung von Besuchern am Lehrpfad wird das Vertrauen in die eigene Kompetenzen gestärkt und die Schülerinnen und Schüler erleben sich als Vorbild für Gleichaltrige. Das Projekt ist insbesondere dazu geeignet, Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien einzubinden.

Die Bienenhirten treffen sich bereits seit Sommer 2016 ein- bis zweimal wöchentlich. Neben der praktischen Arbeit an ihrem eignen Volk, hat die Planung für den Bienelehrpfad bereits begonnen: Hierzu wurden durch Recherche im Internet und die Besichtigung eines Bienenlehrpfades in Ingelheim (Mai 2017) die fachlichen Grundlagen geschaffen. Ein Projektplan (s.u.) wurde erstellt, um die Planung zu strukturieren und die nötigen nächsten Schritte zu kennen. Erste positive Gespräche mit dem Leiter des Umweltamtes der Gemeinde Egelsbach (Modul 2 des Projektplanes) haben bereits stattgefunden.

Mit Ausnahme der Schutzkleidung, die jedoch von der Schulimkerei gestellt werden kann, fallen für die Teilnahme an der Jungendgruppe keine Kosten an und durch die Leitung der Gruppe durch pädagogisches Personal ist eine hochwertige Nachmittagsbetreuung gesichert.

 

Der Projektplan:

Das Projekt soll schrittweise in Modulen realisiert werden.

Modul

Inhalt

Zu erledigen von …bis …

Modul 1

Planung des Gesamtprojektes

Sommer 2017

Modul 2

Antrag bei der Gemeinde Egelsbach

Sommer 2017

Modul 3

Sponsorensuche

immer

Modul 4

Aufstellung der Gemeindebeuten

(max. 4 Beuten)

Feb. 2018

Modul 5

Aufbau der Stationen 1-4

Ab Frühjahr 2019

Start des Lehrpfades

Ab Sommer 2019

Modul 6

Aufstellung einer Schaubeute

   „

Modul 7

Erweiterung der Stationen (max. 20)

    „

Entstehung und Entwicklung des Projekts „Bienenlehrpfad Egelsbach“

Seit  November 2014 begleitet der Bienenzuchtverein Langen das Projekt „Schulimkerei“ an der Wilhelm-Leuschner-Schule in Egelsbach. Nach der Ausbildung einiger Lehrerinnen und Lehrer wird seit Sommer 2015 das Wissen über Bienen und die Bienenpflege im Rahmen einer Bienen-AG an die Schülerinnen und Schüler der Schule weitergegeben. Die Bienen-AG wurde im ersten Jahr von einem Vereinsmitglied begleitet. Die Leitung übernahmen zwei Lehrkräfte der Schule.

Der Lehrgang, den die Kinder in der Imker AG durchlaufen, besteht aus zwei Modulen. Im ersten Modul bekommen die Kinder theoretisches Grundwissen zur Biene- und Bienenhaltung vermittelt. Im 2. Modul steht die praktische Arbeit an und mit den Bienen am Lehrbienenstand der Schulimkerei im Mittelpunkt. Am Ende des Kurses, jeweils am Ende des Schuljahres, werden alle Teilnehmer vom Verein zu Bienenhirten ernannt. Parallel zu dem ersten Kurs (2015/2016) wurde das Projekt „Blühendes Egelsbach“ als Kooperationsprojekt mit der Gemeinde Egelsbach, dem Bienenzuchtverein Langen und der Bienen-AG der Wilhelm-Leuschner-Schule ins Leben gerufen (siehe Anlage Zeitungsartikel).

Nach dem Ende des ersten Kurses wollten auch weiterhin alle Bienenhirten mit den Bienen und in der Schulimkerei der WLS arbeiten, obwohl der Schulwechsel in die weiterführende Schule bevorstand. Daher wurde für die neun Kinder am Lehrbienenstand der Schule ein eigenes Bienenvolk aufgestellt, welches sie in Zukunft pflegen sollten. Alle Bienenhirten traten im Frühjahr 2017 dem Verein bei und es entstand erstmals in der Vereinsgeschichte eine Kinder- und Jugendgruppe. Sie ist nun, als Kinder- und Jugendgruppe des Vereins, offen auch für Kinder und Jugendliche des Vereins, die nicht an der Bienen-AG teilgenommen haben. Die Leitung der Gruppe bleibt in der Hand des Bienen-AG Leiters, unserem Vereinsmitglied Martin Höhn. Er ist der Schulleiter der Wilhelm- Leuschner-Schule und Gründer der Schulimkerei. Bald wurde deutlich, dass die Bereitschaft für weiteres Engagement bei den Jugendlichen besteht und größere Herausforderungen angegangen werden können.

Ausgangspunkt für die Entscheidungsfindung war die Frage: „Was können wir langfristig und nachhaltig für den Natur- und Artenschutz in Egelsbach tun?“ Der Lehrgang, den die Kinder im Rahmen der Bienen-AG absolviert haben, ist darauf ausgelegt das angeeignete Wissen auch weitergeben zu können. Auf dem WLS-Imkerfest, dem WLS Weihnachtsbasar, dem Grundschultag in Dietzenbach und dem Langener Umwelttag konnten die Kinder im letzten Jahr ihr Wissen an viele Interessierte in der Region weitergeben. Aus diesen, sehr positiven Erfahrungen heraus entstand dann die Idee, einen Lehrpfad über Bienen in Egelsbach zu errichten. Als Bildungsinitiative macht dieser Lehrpfad verschiedene Angebote und bietet verschiedenste Möglichkeiten. Er ermöglicht

a)    einen nachhaltigen Einsatz für den Natur- und Artenschutz in der Region,

b)    ein sinnvolles Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche aus Egelsbach und Umgebung,

und bietet

c)    ein geeignetes, pädagogisch sinnvolles Ziel für Wandertage von Schulklassen aus der Region, sehr leicht zu erreichen auch für Frankfurter Schulen (S-Bahnanschluss)

d)    einen interessanten Ort für Besucher aus der Region. Eine Verzahnung mit der Apfelweinroute wäre grundsätzlich möglich.

e)    und die Möglichkeit der Vertiefung der Kooperation mit der Gemeinde Egelsbach.

Ort des Lehrpfades

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Verkehr
per Fahrrad
Transit

Anfahrtsbeschreibung

Mit dem Auto:

·         Aus Westen über 486 bis Wolfsgartenstraße dort recht abbiegen, weiter bis Hans-Fleißner-Straße dort links abbiegen. Am Friedhof Hans-Fleißner-Straße 1 parken. Auf dem Weg südlich vom Friedhof Richtung Westen zu Fuß zum Lehrpfad gehen.

·         Aus Süden über B3 bis K168 dort links abbiegen, weiter bis Hans-Fleißner-Straße dort rechts abbiegen. Am Friedhof Hans-Fleißner-Straße 1 parken. Auf dem Weg südlich vom Friedhof Richtung Westen zu Fuß zum Lehrpfad gehen.

·         Aus Norden über B3 bis K168 dort rechts abbiegen, weiter bis Hans-Fleißner-Straße dort rechts abbiegen. Am Friedhof Hans-Fleißner-Straße 1 parken. Auf dem Weg südlich vom Friedhof Richtung Westen zu Fuß zum Lehrpfad gehen.

·         Aus Osten über A661 bis B3 dort geradeaus weiter auf K16, bis Hans-Fleißner-Straße dort rechts abbiegen. Am Friedhof Hans-Fleißner-Straße 1 parken. Auf dem Weg südlich vom Friedhof Richtung Westen zu Fuß zum Lehrpfad gehen.

Mit der S-Bahn:

·         Aus Süden und Norden mit der S3 bis Egelsbach, das Bahngelände in Richtung Westen zur Hans-Fleißner-Straße verlassen. Der Hans-Fleißner-Straße in Richtung Süden bis zum Friedhof folgen. Auf dem Weg südlich vom Friedhof Richtung Westen zum Lehrpfad gehen. Vom Bahnhof bis zum Lehrpfad sind es 400m.

Mit dem Fahrrad:

·         Aus allen Richtungen bis zum Friedhof Egelsbach. Auf dem Weg südlich vom Friedhof Richtung Westen zum Lehrpfad fahren.

Ein Anfang ist gemacht, die ersten Elemente des künftigen Bienenlehrpfads sind aufgestellt, auch die Presse berichtet, hier ein Link zum Artikel auf op-online:

Tiefe Einblicke ins Wohnzimmer der Bienen

 

Die Nilgiri-Berge (Nilgiris) sind ein Gebirgszug im Süden Indiens.

Hier wird der Honig von Apis-Dorsata (Riesenhonigbiene) gesammlt, einer Bienenrasse die ihre Nester an hohen Bäumen und an unzugänglichen Steilklippen anlegt.

Apis Dorsata Honig ist sehr selten. Die Bienen sind sehr aggressiv, daher ist es bis heute nicht gelungen, Apis Dorsata zu domestizieren.

umweltpreis 2017