Hier ein Video des Imkers Bruno Becker über die Entwicklung des Nassenheider Verdunsters, der zur Varroabekämpfung eingesetzt wird.
Bienenzuchtverein Langen und Umgebung e.V.
gegründet 1864
Hier ein Video des Imkers Bruno Becker über die Entwicklung des Nassenheider Verdunsters, der zur Varroabekämpfung eingesetzt wird.
Jeden ersten Montag eines Monats des Monats um 19.30 Uhr im „Atelier“ des Alten Amtsgerichts, Darmstädter Strasse 27, in Langen.
Themenschwerpunkte bieten die Arbeiten im Verlauf des Bienenjahres, sowie Vereins- und Verbandsnachrichten.
An jedem dritten Dienstag eines Monats treffen wir uns um 19:30 Uhr in gemütlicher Atmosphäre an wechselnden Standorten - sei es am Bienenstand eines Imkerkollegen, einer Scheune oder Gaststätte des Ortes. Die Treffpunkte geben wir über die Nachrichten dieser Website zuvor bekannt.
Teilen wir unsere Umwelt mit den Bienen oder umgekehrt ? Wahrscheinlich letzteres - wir nehmen an der Umwelt unserer Bienen teil. Honigbienen nehmen im Tierreich eine Sonderstellung ein, da sie sich den Lebensraum, in dem sie den Großteil ihres Lebens verbringen, selbst schaffen und kontrollieren. Hierbei nehmen sie durch ihre Bestäubungsleistung maßgeblichen Einfluss auf die Umwelt von vielen Pflanzen, Tieren und folglich auch auf uns.
Es gibt viele Bienenarten, aber der "Honigbiene" gilt unsere Aufmerksamkeit. Mit ihrer Lebensform als staatenbildendes Wesen wird ein solcher aus tausenden Individuen bestehender Staat auch mit einem Organismus bzw. Superorganismus verglichen und als "der Bien" bezeichnet. Die Arbeitsteilung in einem Bien richtet sich nach den Lebensphasen der einzelnen Bienen - die Aufgaben, die eine Biene während ihres Lebens verrichtet, orientiert sich an ihrem Alter.
Honigbienen durchlaufen eine Reihe an Entwicklungsstadien vom Ei, über Larve, Vorpuppe und Puppe bevor die fertige Biene schlüpft. Während der Zeit als Larve werden sie von Ammenbienen über eine Zeitspanne von etwa sechs Tagen gefüttert. Danach wird die Zelle mit einem Wachsdeckel verschlossen, unter dem die Metamorphose der Puppe über eine Spanne von etwa 12 Tagen abläuft, danach schlüpft die fertige Biene. Die Zeit der verdeckelten Zelle variiert bei den drei Bienenwesen - so dass der Schlupf der Königin bereits nach 16 Tagen nach der Eiablage erfolgt, wohingegen die Arbeiterin nach 18 und der Drohn nach 21 Tagen schlüpfen.
In ihrem Arbeitsleben durchläuft die Biene folgende Phasen: Zuerst reinigt sie als Putzbiene den Stock, dann übernimmt sie als Ammenbiene die Brutpflege. Dazu gehört das Bilden von Futtersaft und das Wärmen der Brut.
Vom 6. bis 12. Lebenstag als fertige Biene ist sie mit Nektarumtragen und Pollenverdichten beschäftigt. Der Wabenbau bindet die Biene anschließend im Stock.
Ab dem 15. Tag führen sie erste Flüge und die Bewachung des Stocks erstmalig ans Tageslicht. Ihre restlichen Lebenstage verbringt die Biene als Sammlerin von Pollen und Nektar. Sie wird im Sommer ca. 35 Tage alt.
Die Biene ist bedeutend für die Ökosysteme unserer Umwelt - ebenso ist sie auf die Unversehrtheit dieser Ökosysteme angewiesen und reagiert sensibel auf Störungen.
Das Archiv der Infobriefe Bienen@Imkerei kann auf der Webseite http://bienenkunde.rlp.de/ (Menüpunkt: INFOBRIEF) abgerufen werden.
... er ist vielfältig hinsichtlich seiner Zusammensetzung, die durch die Region und den zeitlichen Verlauf der Trachten, die die Bienen besuchen bestimmt wird. Die Bienen bilden den Honig aus dem Nektar von Pflanzenblüten und aus dem Honigtau, den sie auf Bäumen finden.
Blütenhonig ist hierbei die allgemeine Bezeichnung für Honig aus dem Blütennektar verschiedener Blühpflanzen. Diesen Blütenhonig gibt es als sogenannte Frühtracht und Sommertracht. Unsere Frühtracht enthält vorwiegend Pollen und Nektar von Weiden, Raps, Obstbäumen, Ahorn und Frühlingsblumen.
Sommertrachten werden von Brombeeren, Wiesenblumen aber auch aus Efeu und Taubnesseln geerntet.
Wald- und Honigtauhonig wird aus dem Honigtau zahlreicher Baumarten, bzw. den auf ihnen lebenden Honigtauerzeugern gewonnen. Er ist eher dunkel, sehr mineralstoffreich und malzig-würzig im Geschmack.
Die Hauptbestandteile des Honigs sind Frucht- und Traubenzucker in stark wechselnden Anteilen; insgesamt finden sich rund 30 verschiedene Zuckersorten, sowie viele weitere Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und Aromastoffe darin. Diese Zusammensetzung und folglich seine Farbe, Aroma und Beschaffenheit variieren deshalb von Honig zu Honig - sein Geschmack ist eben einzigartig.
Hier ein Link zum Projekt Bienenweide des Portals "Die Honigmacher".
Bitte auch unseren Artikel Online Lehrgänge auf dem Portal "Die Honigmacher" beachten!
Link zum Bienenweidekatalog herausgegeben vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz des Landes Baden-Würtemberg.
Hier der Link zur Webseite: Der Bienenweidepflanzenkatalog Baden-Würtembergs
Hier ist ein Link zu einem Dokument auf der Webseite des Deutschen Imkerbundes (D.I.B.) mit dem Titel:
Hier ist ein Link zum Bestäubungsrechner auf der Webseite des Deutschen Imkerbundes.
Autor: Dipl.-Ing. Dr. nat. techn. Stefan Mandl, Arbeitsgemeinschaft Bienenforschung an der Universität für Bodenkultur Wien
Aus dem Inhalt:
Billder vom Sommerfest am 14.05.2015 bei Heinrich im Garten.
Hier einige Bilder vom akademischen Imkertreffen am 21.05.2015 in der Stadthalle Langen.
Vortrag bei der Jubiläumstagung 20 Jahre Demeter-Bienenhaltung „Was braucht die Honigbiene?“ (27.-28. März 2015 in Kassel-Wilhelmshöhe)
Aus dem Inhalt: Er zog in seinem Vortrag u.a. folgende Schlüsse: Bienen müssen auf den Ebenen des Einzeltieres, des Volkes und der Population beurteilt werden. Standort angepasste Bienenrassen und Milbenbekämpfung erst bei Erreichen der Schadensschwelle sind zentrale Schritte auf dem Weg zu einer Varroa toleranten Biene.